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Taekwon-Do Center Zorneding

Anzinger Straße 2
85604 Zorneding


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Lexikon

Im traditionellen Taekwon-Do wird sino-koreanisch für die Bezeichnung der Techniken und als Kommandosprache verwendet.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Begriffe übersichtlich dargestellt. Sie dürfen diese Liste gerne für eigene Zwecke verwenden, der Betreiber dieser Seite erhebt auf seine Zusammenstellung keinerlei Urheberrechtsansprüche. Gerne dürfen Sie uns aber auf Fehler hinweisen oder Vorschläge zur Ergänzung machen. Nutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular. Letzte Änderung: April 2011

 

POSITIONSANGABEN


Anuro

Pakkuro

Ollyo

Naeryo

Chukkyo

Nullo

Ap

Yop

Ap-bal

Dwit

Dwit-bal

Chongul

Sewo

Tyjibo

Tollyo

Bandal

Timyo

Tora

Ha-dan

Chung-dan

Sang-dan

Ssang

Tu

Baro

 

Bandae

 

Kumgang

 

Gutja

 

Mongdungi

nach innen geführte Bewegung

nach außen geführte Bewegung

nach oben, aufwärts (schwingend)

nach unten, abwärts

nach oben (hebend, blockend)

nach unten (druckvoll)

nach vorne gerichtet, frontal ausgeführt

zur Körperseite gerichtet, seitlich ausgeführt

mit dem vorderen Bein ausgeführt

nach hinten

mit dem hinteren Bein ausgeführt

gerade nach vorne

vertikal, aufgerichtet

um 180° gedreht (tyjibo-chirugi: umgedrehter Fauststoß)

rund

bogenförmig (z.B. Bandal-Son Magki, Bandal-Chagi)

im Sprung

mit Körperdrehung um die Längsachse

Untere Stufe, Unterleib

Mittlere Stufe, Rumpf

Obere Stufe, Kopfhöhe

links und rechts gleichzeitig, doppelt

zweifach, in die gleiche Richtung (Tu-Palmok-Magki)

gleichseitig
bei Handtechniken: mit der Seite des Stellungsschwerpunkts

gegenteilig, gegenseitig
bei Handtechnik: mit Schwerpunkt ggü liegender Seite

 

"Berg", nach oben und unten gleichzeitig

 

in Form einer neun, z.B. Neunerblock in Ge-Baek Hyong

 

U-förmig übereinander (z.B. mongdungi magki, Stockabwehr) auch: digut (das koreanische Zeichen digut sieht aus wie ein U, z.B. digut chirugi, Doppelfaust übereinander)



KOMMANDOS



„Junbi!“

„Jariot!“

„Gyong-nye!“

„Gukki-e Taejo!“

„Sijak!“

„Gallyo!“

„Gezo!“

„Goman!“

„Baro!“

„Tora!“

"Anfangsstellung/ Kampfstellung einnehmen!"

"Achtung!"

"Grüßen, Verbeugen!"

"zu den Landesflaggen drehen!"

"Start der Übung!"

"Trennen!" (Kampfunterbrechung)

"Weiter!"

"Ende der Übung!"

"Zurück zur Startposition!"

"umdrehen!"

 

DISZIPLINEN

 

 

 

Hyong

Che Soo

Hosinsul

Kyekp a

Ilbo Taeryon

Ibo Taeryon

Sambo Taeryon

Chayu Taeryon

Formenlauf

Gymnastik, auch: do-soo dallyon

Selbstverteidigung

Bruchtest

Einschrittkampf

Zweischrittkampf

Dreischrittkampf

Freier Kampf

 

 SONSTIGES

Sabum (nim)

Großmeister, Anrede ab 5. Dan

Kyosa (nim)

Lehrer, Anrede ab 1. DAN

Sunbae (nim)

Fortgeschrittener Schüler

Suryon-seng

Schüler

Dojang

Trainingsraum

Dobok

Taekwondo-Anzug

Ty

Gürtel

Kihap!

Kampfschrei (ki = Energie, hap = Konzentration)

Habogbu

Körperschwerpunkt, Energetisches Zentrum

Mom

(zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel)
Körper (Mom-tong: Rumpf, Körpermitte)

Dung

Rücken (z.B. auch Dung-Jumok, Faustrücken)

Mori

Kopf

Hong

rot (Hong-Song: Sieger Rot)

Baek

weiß (Baek-Song: Sieger Blau)

shim shin tallyon

Körper und Geist trainieren
(Shim: Herz, Shin: Geist, tallyon: Übung)

"Kamsahamnida!"

"Danke!"

 

SCHRITTSTELLUNGEN

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

MOA SOGI (Geschlossene Stellung)

Füße zusammen und nach vorne geschlossen. Bei „chariot“ beide Handflächen an die Körperseiten.

 

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

NARANI SOGI (Parallel-Stellung)

Grundstellung bei „junbi“, Beine schulterbreit auseinander,  Füße zeigen nach vorne.

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

CHONGUL SOGI (Langer Schritt)

Beine schulterbreit auseinander, Schrittstellung, Füße zeigen beide nach vorne. Gewicht auf beide Beine gleich verteilt.

 

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

 

 

HUGUL SOGI (kurzer Schritt, L-Stellung)

L-Stellung. Beine schulterbreit auseinander, Füße bilden ein „L“, Gewicht zu 70% auf hinterem Bein

 

KORYJUGI SOGI (Kampfstellung)

Der Name der Kampf-Grundstellung, kein eigenständiger Schritt.
Technisch ein Hugul Pakkat Taebi Magki, also ein nach außen gerichteter Schutzblock im kurzen Schritt.

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

 

SUJIK SOGI (hoher kurzer Schritt)

L-Stellung mit durchgestrecken Beinen, etwas weniger als schulterbreit.
Das Gewicht ist auf beide Beine gleichmäßig verteilt.
Beispiel: Sujik Sudo Naeryo Taerigi (7. Bewegung der Hwarang Hyong)

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

KOJONG SOGI ("fester Stand", tiefer kurzer Schritt)

wie hugul sogi, aber das Gewicht ist auf beide Beine gleichmäßig verteilt und die Stellung ist insgesamt tiefer und länger als hugul. (z.B.: dritte Bewegung der Won-Hyo Hyong)

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KIMA SOGI (Reiterstellung)

Beine zwei Schultern breit auseinander, beide Füße zeigen nach vorne.
Diese Position hat den niedrigsten Körperschwerpunkt und ist, richtig ausgeführt, eine der stabilsten Stellungen.

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

KYOCHA SOGI (Überkreuz-Stellung)

Beide Beine sind überkreuz, das hintere Bein stützt die Kniekehle des vorderen Beins. Die Knie sind leicht gebeugt, das hintere Bein steht auf dem Fußballen.



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DWIT-BAL SOGI (Hinterbeinstand)

Beide Füße schulterbreit, das vordere Bein ist nur auf dem Fußballen aufgestützt und zeigt nach vorne. Das vordere Knie ist demnach angewinkelt. Das hintere Bein zeigt 90° zur Seite und trägt das Körpergewicht. zB. dritte Bewegung der Joongun Hyong:
dwitbal changkwon ollyo magki


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TORA DWIT-BAL SOGI (eingedrehter Hinterbeinstand)

wie ditpal sogi, das vordere Bein ist jedoch nach innen eingedreht, das vordere Knie zeigt also zum Körper. Mit vorderer Hand in der Sudo-Position ist das die Ausgangsstellung für Kombinationstechniken.


KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

 

SASON SOGI (Diagonalstellung)

Fußstellung wie Kima Sogi, die Füße stehen jedoch um eine Fußbreite in Blickrichtung versetzt.
(z.B. in der fünfundzwanzigsten Bewegung der Sam-Il Hyong oder in der siebzehnten Bewegung der Sejong-Hyong)

 

 

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

 

MUREUP CHONGUL SOGI (Kniestand)

Chongul Sogi, wobei das Knie des hintere Beines den Boden berührt. Der Fuß des hinteren Beines steht auf dem Fußballen.
(z.B. in Chung-Jang Hyong)

KWON Taekwon-Do Ingolstadt :: Taekwondo - traditioneller koreanischer Kampfsport in Ingolstadt

 

GOBURJO SOGI (Beugehaltung, "bending stance")

einbeiniger Stand, einen Yopchagi vorbereitend
(siebte Bewegung in der Won-Hyo Hyong)




 

FUSSTECHNIKEN


Ap chagi

Schnapptritt nach vorne mit Fußballen (Apchuk)

Yop chagi

Seitwärts-Tritt mit Fußschwert (Chokdo)

Tollyo chagi

runder Tritt nach innen (Fußballen trifft), auch: Halbkreisfußtritt

Pandae Tollyo chagi

Fersentritt mit gestrecktem Bein
wörtlich übersetzt: "Gegenteil des runden Tritts"

Pandae Tollyo Goro chagi

Fersentritt mit Einhaken des Beines (Choi-Yong Hyong)

Mureup chagi

Kniestoß

Pituro chagi

nach außen gewundener Tritt, „Twist-Kick“ (Fußballen trifft)

Dwit chagi

Fußstoß rückwärts nach hinten

Goro chagi

mit der Ferse nach innen einhaken, fegen (Sam-Il Hyong)

Golchyo chagi

Fußblock halbmondförmig nach außen,
Blockfläche ist das Fußschwert (z.B.Kodang-Hyong)

 

Bandal chagi

Fußblock halbmondförmig nach innen,
Blockfläche ist die Fußsohle, Abfangbewegung

 

Sewo chagi

Angriffstritt mit aufgerichtetem Fuß
nach außen (Fußschwert) oder innen (Fußinnenkante)

 

Naeryo chagi

Abwärts–Tritt, Schlag nach unten mit der Ferse ("Axt")

 

Ap-Tollyo chagi

im 30°-Winkel angesetzter Tollyochagi (mod.: Baltung Chagi)

 

 

SCHLAG- /BLOCKFLÄCHEN



Sudo

Yok sudo

Kwon

Su

Ri-kwon

Yu-kwon

Jang-kwon

Pen-kwon

Chon-kwon

Gwan-su

Gawi-son

Agum-son

Son-Badak

Dari

Bal

Mureup

Apchuk

Dwit-chuk

Dwit-kumchi

Chokdo

Yok Chokdo

Bal-tung

Pal

Pal-kup

Pal-mok

An-Palmok

(Pakkat-) Palmok

Handkante

Innen-Handkante

Faust, auch: Jumok

Hand, auch: Son (z.B. Pandal-Son, Bogenhand)

Faustrücken (auch: Dung-Jumok, Dung= Rücken)

Faustballen (Yukwon Taerigi, Gwang-Gae-Hyong)

Handballen

Langfaust (Knöchel der zweiten Fingerglieder)

Gerade Faust

Fingerspitzen

"Scheren-Hand", z.B. Stechen mit 2 Fingern

Fingerzange, Chung-Jang Hyong

Handinnenfläche

Bein

Fuß, auch Chokki

Knie

Fußballen

Fersenballen

hintere Ferse

Fußschwert

Innenfußkante

Fußrist, Span

Arm

Ellbogen

Unterarm

Unterarm-Innenseite

Unterarm-Außenseite

 

AUSFÜHRUNGSARTEN



Cha´gi

(Cha´) olligi

Cha´tulki

Goro

Miro

Dwit

Magki

Chirugi

Taerigi

Tulki

Chong

Pyong

Yop

Taebi

Nullo

Ollyo

Kolchyo

San

Hechyo

Jabi

Dangyo

Goduro

Gullo

Gawi

Schnapp-, Stoßtechnik mit dem Fuß

Fußschwung mit gestrecktem Bein

Stichbewegung mit dem Fußballen (z.B. Yop cha´tulki)

Einhaken (z.B. Goro ch´agi nach innen als Beinfegetechnik)

schieben (z.B. Miro ap ch´agi, Schubtritt nach vorne)

nach hinten

Blockbewegung (Hand oder Bein)

Stoßbewegung Faust (z.B. chongkwon chirugi)

Schlagbewegung (z.B. Sudo Taerigi)

Stichbewegung (z.B. Gwansu Tulki)

senkrecht (Chong Gwansu Tulki, To-San Hyong)

waagrecht (Pyong Gwansu Hadan Pandae Tulki)

seitlich weg vom Körper ausgeführt (kima sudo yop taerigi)

Schutzblock (z.B. Sudo Taebi Magki)

mit Druck nach unten ausgeführt

schwungvoll nach oben ausgeführt

Hakenförmig ausgeführt

einheitlich, zusammen; z.B. W-Form-Block der Toe-Gye Hyong

keilförmig auseinander mit beiden Armen, z.B. Po-Eun Hyong

Greifen, Fassen

Ziehen, Heranziehen (z.B. Dangyo Pyong Palkup taerigi)

mit Unterstützung ausgeführt, verstärkt

rollend, gleitend

Scherbewegung (z.B. Twio Gawi Chagi, „Scherentritt“: Yop-Chagi und Pituro-Chagi gleichzeitig mit beiden Beinen /oder/ Gawi Magki = Hadan und Chungdan magki gleichzeitig, z.B. Yoo-Shin Hyong)


BLOCKTECHNIKEN

ausgewählte Beispiele. Der vollständige Name des Blocks ergibt sich in der Regel aus der Kombination von Schrittstellung, dem blockenden Körperteil (palmok, anpalmok, sudo, jangkwon, ...), der Ausführungsart (pakkuro, annuro, ollyo, chukko, nullo, hechyo, taebi, tollyo, miro...) sowie der geschützten Körperregion (hadan, chungdan oder sangdan). Aus Vereinfachungsgründen wird beim Üben jedoch oft auf bestimmte, eindeutige Angaben verzichtet)

 

hugul chungdan an-palmok
pakkuro magki (kurz: chungdan magki)


chongul chungdan pakkat
palmok pakkuro magki


sudo taebi magki


tu palmok magki


kima anpalmok hechyo magki


tu bandal-son magki



mongdungi magki



kima san magki



kyocha nullo magki


jangkwon ollyo magki


tu jangkwon nullo magki


An-Palmok Tollyo Magki


pakkuro an-palmok
goduro magki


Jangkwon Miro Magki

 

Block mit der Innenseite des Unterarms nach aussen zum Schutz des Oberkörpers im kurzen Schritt



Block mit der Ellenseite des Unterarms nach aussen zum Schutz des Oberkörpers im langen Schritt (z.B. erste Bew. To-San)


kurz für Sudo-Schutzblock (erste Bewegung Tan-Gun Hyong)


doppelter Unterarnblock (z.B. letzte Bew. Yul-Gok)


keilförmige Abfangbewegung mit den Innenseiten beider Unterarme (8. Bew. Po-Eun Hyong)

doppelter Bogenhandblock, Abfangbewegung zur Seite wobei die Hände ein Dreieck formen (7. Bew. Gae-Baek Hyong)


U-förmiger Rumpfblock mit beiden Händen auf einer Höhe,
z.B. zur Stockabwehr (z.B. letzte Bew. Joon-Gun)


W-förmiger Block der beiden Unterarme nach aussen in der Reiterstellung (z.B. dreizehnte Bewegung der Toi-Gye Hyong)


Kreuzblock nach unten (z.B. 7. Bew. Toi-Gye)


Handballenblock nach oben (z.B. 3. Bew. Joon)


Druckblock mit beiden Handballen nach unten
(z.B. 26. Bew. Sam-Il)

kreisförmig ausgeführter Innenunterarmblock (Won-Hyo Hyong)


Block nach aussen mit Innenunterarm und Unterstützung durch am Blockarm angelegte Hand (Ul-Ji und Choi-Jong)


Handballenblock nach innen (schiebend) (1. Bew. Hwarang)

 

ZÄHLEN AUF KOREANISCH




1 - hana

2 - dul

3 - set

4 - net

5 - daseot

6 - yeoseot

7 - ilgop

8 - yeodeolp

9 - ahop

10 - yeol

11 - yeol hana

12 - yeol dul

20 - seumul

21 - seumul hana

30 - seoreun

40 - maheun

50 - swin

60 - yesun

70 - ilheun

80 - yeodeun

90 - aheun

100 – baek