LexikonIm traditionellen Taekwon-Do wird sino-koreanisch für die Bezeichnung der Techniken und als Kommandosprache verwendet. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Begriffe übersichtlich dargestellt. Sie dürfen diese Liste gerne für eigene Zwecke verwenden, der Betreiber dieser Seite erhebt auf seine Zusammenstellung keinerlei Urheberrechtsansprüche. Gerne dürfen Sie uns aber auf Fehler hinweisen oder Vorschläge zur Ergänzung machen. Nutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular. Letzte Änderung: April 2011 |
| POSITIONSANGABEN |
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Anuro Pakkuro Ollyo Naeryo Chukkyo Nullo Ap Yop Ap-bal Dwit Dwit-bal Chongul Sewo Tyjibo Tollyo Bandal Timyo Tora Ha-dan Chung-dan Sang-dan Ssang Tu Baro
Bandae
Kumgang
Gutja
Mongdungi |
nach innen geführte Bewegung nach außen geführte Bewegung nach oben, aufwärts (schwingend) nach unten, abwärts nach oben (hebend, blockend) nach unten (druckvoll) nach vorne gerichtet, frontal ausgeführt zur Körperseite gerichtet, seitlich ausgeführt mit dem vorderen Bein ausgeführt nach hinten mit dem hinteren Bein ausgeführt gerade nach vorne vertikal, aufgerichtet um 180° gedreht (tyjibo-chirugi: umgedrehter Fauststoß) rund bogenförmig (z.B. Bandal-Son Magki, Bandal-Chagi) im Sprung mit Körperdrehung um die Längsachse Untere Stufe, Unterleib Mittlere Stufe, Rumpf Obere Stufe, Kopfhöhe links und rechts gleichzeitig, doppelt zweifach, in die gleiche Richtung (Tu-Palmok-Magki) gleichseitig gegenteilig, gegenseitig
"Berg", nach oben und unten gleichzeitig
in Form einer neun, z.B. Neunerblock in Ge-Baek Hyong
U-förmig übereinander (z.B. mongdungi magki, Stockabwehr) auch: digut (das koreanische Zeichen digut sieht aus wie ein U, z.B. digut chirugi, Doppelfaust übereinander) |
KOMMANDOS |
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„Junbi!“ „Jariot!“ „Gyong-nye!“ „Gukki-e Taejo!“ „Sijak!“ „Gallyo!“ „Gezo!“ „Goman!“ „Baro!“ „Tora!“ |
"Anfangsstellung/ Kampfstellung einnehmen!" "Achtung!" "Grüßen, Verbeugen!" "zu den Landesflaggen drehen!" "Start der Übung!" "Trennen!" (Kampfunterbrechung) "Weiter!" "Ende der Übung!" "Zurück zur Startposition!" "umdrehen!" |
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DISZIPLINEN
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Hyong Che Soo Hosinsul Kyekp a Ilbo Taeryon Ibo Taeryon Sambo Taeryon Chayu Taeryon |
Formenlauf Gymnastik, auch: do-soo dallyon Selbstverteidigung Bruchtest Einschrittkampf Zweischrittkampf Dreischrittkampf Freier Kampf
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| SONSTIGES | |
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Sabum (nim) |
Großmeister, Anrede ab 5. Dan |
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Kyosa (nim) |
Lehrer, Anrede ab 1. DAN |
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Sunbae (nim) |
Fortgeschrittener Schüler |
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Suryon-seng |
Schüler |
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Dojang |
Trainingsraum |
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Dobok |
Taekwondo-Anzug |
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Ty |
Gürtel |
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Kihap! |
Kampfschrei (ki = Energie, hap = Konzentration) |
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Habogbu |
Körperschwerpunkt, Energetisches Zentrum |
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Mom |
(zwei Fingerbreit unter dem Bauchnabel) |
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Dung |
Rücken (z.B. auch Dung-Jumok, Faustrücken) |
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Mori |
Kopf |
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Hong |
rot (Hong-Song: Sieger Rot) |
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Baek |
weiß (Baek-Song: Sieger Blau) |
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shim shin tallyon |
Körper und Geist trainieren |
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"Kamsahamnida!" |
"Danke!" |
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SCHRITTSTELLUNGEN
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MOA SOGI (Geschlossene Stellung) Füße zusammen und nach vorne geschlossen. Bei „chariot“ beide Handflächen an die Körperseiten.
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NARANI SOGI (Parallel-Stellung) Grundstellung bei „junbi“, Beine schulterbreit auseinander, Füße zeigen nach vorne. |
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CHONGUL SOGI (Langer Schritt) Beine schulterbreit auseinander, Schrittstellung, Füße zeigen beide nach vorne. Gewicht auf beide Beine gleich verteilt. |
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HUGUL SOGI (kurzer Schritt, L-Stellung) L-Stellung. Beine schulterbreit auseinander, Füße bilden ein „L“, Gewicht zu 70% auf hinterem Bein
KORYJUGI SOGI (Kampfstellung) Der Name der Kampf-Grundstellung, kein eigenständiger Schritt. |
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SUJIK SOGI (hoher kurzer Schritt) L-Stellung mit durchgestrecken Beinen, etwas weniger als schulterbreit.Das Gewicht ist auf beide Beine gleichmäßig verteilt. Beispiel: Sujik Sudo Naeryo Taerigi (7. Bewegung der Hwarang Hyong) |
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KOJONG SOGI ("fester Stand", tiefer kurzer Schritt) wie hugul sogi, aber das Gewicht ist auf beide Beine gleichmäßig verteilt und die Stellung ist insgesamt tiefer und länger als hugul. (z.B.: dritte Bewegung der Won-Hyo Hyong) |
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KIMA SOGI (Reiterstellung) Beine zwei Schultern breit auseinander, beide Füße zeigen nach vorne. |
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KYOCHA SOGI (Überkreuz-Stellung) Beide Beine sind überkreuz, das hintere Bein stützt die Kniekehle des vorderen Beins. Die Knie sind leicht gebeugt, das hintere Bein steht auf dem Fußballen. |
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DWIT-BAL SOGI (Hinterbeinstand) Beide Füße schulterbreit, das vordere Bein ist nur auf dem Fußballen aufgestützt und zeigt nach vorne. Das vordere Knie ist demnach angewinkelt. Das hintere Bein zeigt 90° zur Seite und trägt das Körpergewicht. zB. dritte Bewegung der Joongun Hyong: |
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TORA DWIT-BAL SOGI (eingedrehter Hinterbeinstand) wie ditpal sogi, das vordere Bein ist jedoch nach innen eingedreht, das vordere Knie zeigt also zum Körper. Mit vorderer Hand in der Sudo-Position ist das die Ausgangsstellung für Kombinationstechniken. |
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SASON SOGI (Diagonalstellung) Fußstellung wie Kima Sogi, die Füße stehen jedoch um eine Fußbreite in Blickrichtung versetzt.(z.B. in der fünfundzwanzigsten Bewegung der Sam-Il Hyong oder in der siebzehnten Bewegung der Sejong-Hyong)
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MUREUP CHONGUL SOGI (Kniestand) Chongul Sogi, wobei das Knie des hintere Beines den Boden berührt. Der Fuß des hinteren Beines steht auf dem Fußballen. |
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GOBURJO SOGI (Beugehaltung, "bending stance") einbeiniger Stand, einen Yopchagi vorbereitend |
FUSSTECHNIKEN
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Ap chagi |
Schnapptritt nach vorne mit Fußballen (Apchuk) |
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Yop chagi |
Seitwärts-Tritt mit Fußschwert (Chokdo) |
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Tollyo chagi |
runder Tritt nach innen (Fußballen trifft), auch: Halbkreisfußtritt |
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Pandae Tollyo chagi |
Fersentritt mit gestrecktem Bein |
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Pandae Tollyo Goro chagi |
Fersentritt mit Einhaken des Beines (Choi-Yong Hyong) |
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Mureup chagi |
Kniestoß |
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Pituro chagi |
nach außen gewundener Tritt, „Twist-Kick“ (Fußballen trifft) |
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Dwit chagi |
Fußstoß rückwärts nach hinten |
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Goro chagi |
mit der Ferse nach innen einhaken, fegen (Sam-Il Hyong) |
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Golchyo chagi |
Fußblock halbmondförmig nach außen,
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Bandal chagi |
Fußblock halbmondförmig nach innen,
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Sewo chagi |
Angriffstritt mit aufgerichtetem Fuß
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Naeryo chagi |
Abwärts–Tritt, Schlag nach unten mit der Ferse ("Axt")
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Ap-Tollyo chagi |
im 30°-Winkel angesetzter Tollyochagi (mod.: Baltung Chagi)
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SCHLAG- /BLOCKFLÄCHEN |
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Sudo Yok sudo Kwon Su Ri-kwon Yu-kwon Jang-kwon Pen-kwon Chon-kwon Gwan-su Gawi-son Agum-son Son-Badak Dari Bal Mureup Apchuk Dwit-chuk Dwit-kumchi Chokdo Yok Chokdo Bal-tung Pal Pal-kup Pal-mok An-Palmok (Pakkat-) Palmok |
Handkante Innen-Handkante Faust, auch: Jumok Hand, auch: Son (z.B. Pandal-Son, Bogenhand) Faustrücken (auch: Dung-Jumok, Dung= Rücken) Faustballen (Yukwon Taerigi, Gwang-Gae-Hyong) Handballen Langfaust (Knöchel der zweiten Fingerglieder) Gerade Faust Fingerspitzen "Scheren-Hand", z.B. Stechen mit 2 Fingern Fingerzange, Chung-Jang Hyong Handinnenfläche Bein Fuß, auch Chokki Knie Fußballen Fersenballen hintere Ferse Fußschwert Innenfußkante Fußrist, Span Arm Ellbogen Unterarm Unterarm-Innenseite Unterarm-Außenseite |
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AUSFÜHRUNGSARTEN |
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Cha´gi (Cha´) olligi Cha´tulki Goro Miro Dwit Magki Chirugi Taerigi Tulki Chong Pyong Yop Taebi Nullo Ollyo Kolchyo San Hechyo Jabi Dangyo Goduro Gullo Gawi |
Schnapp-, Stoßtechnik mit dem Fuß Fußschwung mit gestrecktem Bein Stichbewegung mit dem Fußballen (z.B. Yop cha´tulki) Einhaken (z.B. Goro ch´agi nach innen als Beinfegetechnik) schieben (z.B. Miro ap ch´agi, Schubtritt nach vorne) nach hinten Blockbewegung (Hand oder Bein) Stoßbewegung Faust (z.B. chongkwon chirugi) Schlagbewegung (z.B. Sudo Taerigi) Stichbewegung (z.B. Gwansu Tulki) senkrecht (Chong Gwansu Tulki, To-San Hyong) waagrecht (Pyong Gwansu Hadan Pandae Tulki) seitlich weg vom Körper ausgeführt (kima sudo yop taerigi) Schutzblock (z.B. Sudo Taebi Magki) mit Druck nach unten ausgeführt schwungvoll nach oben ausgeführt Hakenförmig ausgeführt einheitlich, zusammen; z.B. W-Form-Block der Toe-Gye Hyong keilförmig auseinander mit beiden Armen, z.B. Po-Eun Hyong Greifen, Fassen Ziehen, Heranziehen (z.B. Dangyo Pyong Palkup taerigi) mit Unterstützung ausgeführt, verstärkt rollend, gleitend Scherbewegung (z.B. Twio Gawi Chagi, „Scherentritt“: Yop-Chagi und Pituro-Chagi gleichzeitig mit beiden Beinen /oder/ Gawi Magki = Hadan und Chungdan magki gleichzeitig, z.B. Yoo-Shin Hyong) |
BLOCKTECHNIKEN |
ausgewählte Beispiele. Der vollständige Name des Blocks ergibt sich in der Regel aus der Kombination von Schrittstellung, dem blockenden Körperteil (palmok, anpalmok, sudo, jangkwon, ...), der Ausführungsart (pakkuro, annuro, ollyo, chukko, nullo, hechyo, taebi, tollyo, miro...) sowie der geschützten Körperregion (hadan, chungdan oder sangdan). Aus Vereinfachungsgründen wird beim Üben jedoch oft auf bestimmte, eindeutige Angaben verzichtet) |
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hugul chungdan an-palmok |
Block mit der Innenseite des Unterarms nach aussen zum Schutz des Oberkörpers im kurzen Schritt |
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ZÄHLEN AUF KOREANISCH |
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